Zusammenfassung der Orbit-iEX

Was gibt es schöneres als Artikel von ausgezeichneten Journalisten zu lesen. Dass diese nicht ausschliesslich für Print-Produkte werkeln, zeigen die beiden Orbit-iEX Zusammenfassungen der Online-Publikation inside-it.ch. Nachdem die Messe 20 % weniger Besucher hatte, wird nach den Gründen geforscht (Wetter, Daten etc.) und Aenderugen evaluiert.

- Orbit Fazit der Aussteller (von Maurizio Minetti)

- Betrachtung des Besucherwertes (von Hans Jörg Maron)

Ja und es müssen auch nicht immer nur kurze Texte im Netz sein, sind sie gut geschrieben werden sie bis zum Schluss verschlungen. Hier noch aus dem gleichen Team ein Bericht über die Werbevermarktung von Websites - Freud und Leid eines Sitebetreibers (von von Christoph Hugenschmidt).

 

Super interessant ist die Orbit-iEX-Nachlese von Daniel Niklaus. Er beischreibt in seinem Blog, wie jeder Tag abgelaufen ist - macht dann eine "Was war nicht optimal"- und eine "Learings"-Analyse.

 

Und wie ist Ihr persönliches Fazit ausgefallen? Welchen Input haben Sie für die Messeleitung?

 

 

Bombe in Artifical Life zerstört ganze Insel

Jetzt hat das reale Leben auch Second Life ins Alzumenschliche zurückgebombt. In der Gutwelt Second Life hat eine Bombe die Insel des Fernsehsenders ABC restlos zerstört. Im Gegensatz zur realen Welt, konnte die Second Life Betreiberin Linden Lab die Insel aus einer Datensicherung heraus wieder herstellen.

Die Second Life Gründer sehen Second Life nicht als Spiel sondern als die bessere Welt. Ich denke, der Mensch kann hingehen wohin er will, er nimmt sich selber immer mit. Damit wird er auch seine Probleme in das neue Land übertragen - egal ob dies der Auswanderer in nach Asien oder der Avatar in Second Life ist.

So schnell verging die Messe

Während wir die Medienmitteilung zum Messe-Ende vorbereiten, gehe ich meine Eindrücke nochmals durch. Ich hatte viele hoch spannende Gespräche, so viele, dass ich eindeutig weniger bloggen konnte als ich gerne hätte. Harald ging es genauso. Und obwohl ich gar keine Networking-Pläne hatte, ergaben sich drei so interessante Kontakte, dass daraus Kooperationen entstehen werden. Ein kleines Highlight war auch noch, als mich ein email erreichte von jemandem, der eine Kommunikationsagentur suchte, und dem meine Agentur empfohlen wurde. Er schlug vor, baldmöglichst einen Termin zu vereinbaren. Da wir für dieses Jahr praktisch ausgebucht sind, hätte ich wohl nicht so schnell einen Termin vorgeschlagen. Doch er teilte mir ebenfalls mit, er sei gerade an der Orbit-iEX, am Stand xy. Der war gerade um die Ecke. So ergab sich sehr rasch ein Treffen, und es bestätigte sich, dass es eben wirklich interessant ist, wenn sich die Branche versammelt. Ich habe eine Menge spannender Produkte kennengelernt, von denen nicht wenige auch für uns interessant sind, und die Qualität der Gespräche war wirklich inspirierend.

SAP - auch für KMU

Präsentation der speziell auf KMU zugeschnittenen coresuite am SAP-Stand. Es ist beeindruckend, wie das Unternehmen es geschafft hat, seine Datenbanklösungen auf die Bedürfnisse von KMU zuzuschneiden. Wer dachte schon vor ein paar Jahren, KMU würden eines Tages mit SAP-Technologie arbeiten?

 

Online Marketing Quo Vadis?

Ueli Weber, Managing Director von web2com und einer der neuen Fach-Beiräte der Orbit-iEX unterhält sich mit mir über die Zukunft des Online Marketings. Seine Erfahrung, wie auch meine: viele Unternehmen sind sich des Potentials noch gar nicht bewusst, das sich aus dem Online Marketing ergibt. Dabei geht es nicht einfach nur um die Eröffnung eines neuen Verkaufs-, Werbe- oder PR-Kanals. Vielmehr ermöglicht die Nutzung des interaktiven Potentials neue Geschäftsmodelle und wirklich integrierte, ganzheitliches Marketing. Aber in vielen Unternehmen fehlen entweder das Wissen oder der Mut, die damit einhergehenden notwendigen Veränderungen anzupacken.

Die letzten verlassen die Messe.

Die letzten verlassen die Messe.

Für heute..

Die Überlebenden der Ausstellerparty

Die Überlebenden der Ausstellerparty
Die Überlebenden der Ausstellerparty


Des einen Freud...

Des einen Freud...

Der Claim der usedSoft AG (Halle 5, Stand E32) sagt eigentlich schon
alles: Werfen Sie ihr Geld nicht aus dem Window. Oder der ist auch
nicht schlecht: Bill Gates nichts an, wenn Sie sparen wollen.

Silvia Caccia (Bild) erklärte mir das Konzept, das hinter dem Handel
mit gebrauchter Software steckt:

usedSoft kauft die Lizenzen meist aus Insolvenzen, aber auch nach
Fusionen oder Systemumstellungen. Schon hier wird das Grundprinzip
klar: Des einen Freud des anderen Leid. Denn wer zum Beispiel die
Software-Lizenzen eines konkursiten Unternehmens erwirbt, spart
zwischen 20 und 50 Prozent. Kein Wunder, dass das Geschäft wie
geschmiert läuft. Zu Beginn hätten die grossen Softwarehersteller
noch versucht, usedSoft Steine in den Weg zu legen. Doch es habe sich
gezeigt, dass sie nur mit der Keule geschwungen hätten. Denn das
Geschäftsmodell beruht auf dem so genannten Erschöpfungsgrundsatz.
Dieser besagt, dass Software, die rechtmässig erworben wurde und
nicht mehr eingesetzt wird, weiterverkauft werden kann - sofern das
Einverständnis des bisherigen Nutzers vorliegt.

Wer jetzt denkt, es seien nur alte Versionen zu haben, liegt falsch.
Es seien auch schon Exemplare von Vista erhältlich, allerdings nicht
Tausende, so Silvia Caccia. Ausserdem nutze sich Software auch nicht ab.

Das Produkte-Portfolio von usedSoft umfasst unter anderem: Microsoft, Adobe, Attachemate, Autodesk, Corel/Micrografix, Novell, Oracle (mit Originaldatenträger),
Sage oder SAP. Apple-Produkte gibt es leider kaum.
Zur Kundschaft des Unternehmens gehören beispielsweise die Stadt
München, der Flughafen München, DEKRA, Douglas, O2 oder
KarstadtQuelle. Daraus ist ersichtlich, dass sich die gebrauchte
Software für Privatanwender und Kleinstfirmen eher nicht eignet. Der
Mindestbestellbetrag liegt bei 2000 Euro.






Besuch bei der CVP

Besuch bei der CVP

Die CVP ist die einzige politische Partei, die an der Orbit-iEX einen
Stand hat (Halle 5, Stand D27) - und - sie hat Grosses im Sinn. Ihr
Ziel: Die Schweiz soll bis zum Jahr 2015 zum Top-Standort für ICT in
Europa werden. Gutes Ziel. Zu diesem Zweck soll die Informations- und
Kommunikationstechnologie auf allen Ebenen unterstützt werden.

Als erstes wurde parallel zur Eröffnung der Orbit-iEX eine Petition
gestartet. Jetzt werden fleissig Unterschriften gesammelt (geht
übrigens auch online). Die erste Hürde, die es zu nehmen gilt: E-
Government verbessern, Papierkrieg reduzieren und damit KMU
entlasten. Gemäss einer Studie liegt das Sparpotenzial je Betrieb bei
stattlichen 32 Stunden pro Monat. Oder in Geld ausgedrückt: Insgesamt 2.3
Milliarden Franken pro Jahr (je zur Hälfte bei den Unternehmen und der
Verwaltung).

Deshalb wird in der Petition vom Bundesrat gefordert:
1. Einheitliche Unternehmensidentifikationsnummer (was für ein Wort)
bis 2009.
2. Bund und Kantone setzen vermehrt «intelligente Formulare» ein.
3. Elektronische Signatur bis 2009.

Ist das Ganze nicht bloss ein gut getimtes Wahkampfthema?, wollte ich
von Rüchan Gülseven (Bild) wissen. «Natürlich nicht.» Die CVP wolle
damit einen Impuls liefern, damit der Wohlstand in der Schweiz erhöht
werden könne. Wenn ich jetzt zwinkern könnte, würde ich es tun, aber
das nur am Rande. Jedenfalls ist die CVP davon überzeugt, mit der
Petition etwas auszulösen.

Mehr als zwei Drittel der Leute, mit denen man ins Gespräch komme,
würden die Petition unterschreiben, darunter auch FDP- und SP-
Mitglieder, sagte Rüchan Gülseven.

Na dann, mal sehen was aus den heeren Zielen nach Wahlen wird.







Und plötzlich sass da Börni

Und plötzlich sass da Börni

Die Orbit-iEX ist voller Überraschungen. Da schlendert man gemütlich
an den Ständen vorbei, lässt den Blick schweifen, lehnt freundlich
kleine Zettelchen, Werbegeschenke und Einladungen zu
Präsentationsgesprächen ab und auf einmal sitzt da am Stand von ALOS
(Halle 5, Stand C20) Börni Höhn, die wohl beliebteste Teilnehmerin
der letzten MusicStar-Staffel. Für gewöhnlich gehe ich einfach
weiter, wenn ich einen «Promi» sehe. In diesem Fall konnte ich aber
nicht anders als hinzugehen und Börni um ein Autogramm zu bitten.
Damit kann ich dann mächtig bei meinem kleinen Sohn (bald drei Jahre
alt) punkten. Er findet Börni nämlich fast genauso toll wie Bagger,
Motorräder und Bob den Baumeister. Und glaub mir Börni, das will was heissen.

Also gehe ich hin und bitte sie um ein Autogramm. «Klar, kein
Problem», gibt sie zurück. Sympathisch und echt denke ich. Was macht
Börni eigenlich am ALOS-Stand? Sie arbeitet seit November für den
Spezialisten für Dokumenten-Management, Records-Management, Scanning,
IT-Lösungen und Systemen zur Archivierung von Dokumenten.

Der Job sei sehr cool und abwechslungsreich.

Was ist in Sachen Musik geplant? «Geht weiter, momentan laufen
verschiedene Gespräche.»

Jetzt aber genug. Sonst wird es peinlich. Ciao Börni, hat mich sehr
gefreut, herzlichen Dank. Sie meinte freundlich: «Ade.» Sie siezt
mich? Ich werde wohl schneller alt als es mir lieb ist. Mist.

Übrigens: Der charmante Herr an Börnis Seite heisst Rolf Oehen und
ist Verkaufsleiter bei ALOS.






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